Festlegung eines Verteilungsschlüssels aus Kiesabbau nicht im Wahlkampf!

Die Altacher Bevölkerung hat sich in einer Volksabstimmung zum Kiesabbau bekannt. Die Götzner Gemeindevertretung hat einen Grundsatzbeschluss gefällt, diesen gemeinsam mit der Gemeinde Altach zu ermöglichen.

Da die vorgesehenen Flächen im Gemeindegebiet von Altach liegen, aber im Besitz der Marktgemeinde Götzis sind, ist eine Regelung über die Erlöse aus dem Kiesabbau und der Wiederverfüllung notwendig. Der Götzner Rheinhof, auf dessen Pachtflächen der Kiesabbau stattfinden soll, ist ein Herzstück der Götzner Landwirtschaft.

Im Grundsatzbeschluss der Götzner Gemeindevertretung heißt es deshalb, dass dem betroffenen Landwirt entsprechende Ersatzflächen für die Dauer der Unbenutzbarkeit seiner Pachtflächen zur Verfügung zu stellen sind. Ebenso wurde festgelegt, wie der Bodenaufbau der wiederverfüllten Flächen zu erfolgen hat, um eine deutlich bessere landwirtschaftliche Nutzung zu gewährleisten. Von der Gemeinde Altach gibt es diesbezüglich noch keine in allen Punkten verbindliche Lösung.

Bürgermeister Christian Loacker und die VP-Fraktion haben kein Verständnis dafür, dieses wichtige Thema im Wahlkampf breitzutreten, wie das gewisse Kräfte zu beabsichtigen scheinen. Man werde, sofern alle Vorbedingungen erledigt sind, eine für beide Seiten faire Lösung finden. Keinesfalls sei man bereit, die Zukunftschancen für die Gemeinde und die Zusammenarbeit amKumma zu gefährden.

In die abschließenden Verhandlungen und die Entscheidungsfindung werden selbstverständlich sämtliche Fraktionen einbezogen, wie es in Götzis gelebte Praxis ist. Auf offener Bühne, unter Wahlkampfbedingungen und womöglich über die Medien werde man in so einer wichtigen Entscheidung nicht verhandeln.