Rechnungshofbericht Feuerwehrhaus Götzis

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Die damalige Gemeindevertretung mit ÖVP-Regierungsmehrheit unter Bürgermeister Werner Huber rief den Bundesrechnungshof an, um sich bestätigen zu lassen, dass die Standortverlegung des Feuerwehrhauses vom Garnmarkt ins Moos unter den damaligen Voraussetzungen richtig war.

Geprüft, aber die Frage nicht beantwortet

Der Rechnungshof hat nun geprüft, aber sich leider nicht an die Fragestellung gehalten. Er bestätigt die Entscheidungssituation von damals, Chance auf bis zu 200 neuen Arbeitsplätze mit entsprechendem Kommunalsteueraufkommen und den drohenden Verlust des Vorsteuerabzuges von 1,2 Mio Euro. Über die Richtigkeit der „Regierungsentscheidung“ hüllt er sich aber in Schweigen.

Mehrkosten wenig verbindlich

Die in den VN veröffentlichte Aussage, die Mehrkosten hätten 500.000 Euro betragen ist angesichts dessen, dass hier eine zwei Jahre alte Kostenschätzung und tatsächliche Kosten miteinander verglichen wurden, wenig verbindlich.
Richtig entschieden

Die meisten sonst ins Treffen geführten Versäumnisse sind Folge der Ausgangssituation, die eine unverzügliche Entscheidung verlangte und für umfangreiche Prüfungen keine Zeit ließ. Aber Gemeindevertretungen werden gewählt, um Verantwortung zu übernehmen und zum Wohl der Allgemeinheit zu entscheiden. Das Resultat und die Zufriedenheit der Götzner und ihrer Feuerwehr mit dem Projekt sprechen letztlich eine deutliche Sprache. Richtig entschieden!

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